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Best Pairs 2016

Eine Vorschau

Nach einem Jahr Pause ist Landshut

wieder einer der Gastgeber für ein Best

Pairs Rennen, neben dem Auftaktrennen

in Torun am 2. April und dem Abschluß-

rennen in Ostrow am 4. Juni.

Der Austragungsmodus hat sich im

Vergleich zu den früheren Jahren etwas

geändert. Diesmal sind von Sponsoren

unterstützte Teams am Start, die ein

Startgeld entrichten mussten. So kommt

es zu durchaus interessanten Paarungen

und Teams, die nicht nationengebun-

den sind. Die Resonanz darüber ist auch

nach dem ersten Lauf noch geteilt. Chris

Holder beispielsweise begrüßt den grö-

ßeren Einfluß der Sponsoren – mit Na-

tionalteams sei es schwierig, über die

ganze Serie hinweg konstant eine gute

Besetzung zu gewährleisten, mit der

neuen Konstellation sei das aber nun

gegeben, was letztlich auch die Qualität

der Serie erhöhe. Die Fans wiederum be-

mängeln etwas, dass man in den Teams

z. T. keine nationale Identität findet. Ob

der diesjährige Modus Zukunft hat, wird

sich also noch zeigen.

Das City Team ist eine rein deutsche

Mannschaft aus Tobias Busch, Kai Hu-

ckenbeck und Tobias Kroner, die im in-

ternationalen Umfeld das ein oder ande-

re Ausrufezeichen werden setzen wollen.

Team

Export200.pl

ist das rein polni-

sche Gegenstück dazu, in dem Routinier

Jaroslav Hampel, Piotr Protasiewicz und

Grzegorz Zengota die Landesfarben des

Veranstalters vertreten.

Eine Kombination aus Routine und

Nachwuchsesprit bildet das aus Patryk

Dudek, Niels-Kristian Iversen und Martin

Vaculik bestehende Team Boll.

Viele Blicke auf sich ziehen wird sicher-

lich die unter Fogo Power antretende

Mannschaft von Tobiasz Musielak, Su-

perstar Emil Sayfutdinov und Senk-

rechtstarter Bartosz Zmarzlik.

Ebenfalls eine interessante Kombination

bietet das Team Monster Energy – die

Grand Prix Haudegen Greg Hancock und

Chris Holder werden hier durch Youngs-

ter Pawel Przedpelski verstärkt.

Die Mannschaft Nice Racing besteht aus

dem Speedway-Paradiesvogel Antonio

Lindbäck sowie den rasenden Russen-

brüdern Artem und Grigorij Laguta.

Last but not least das aus Landshuter

Sicht sicherlich interessanteste und nicht

weniger schillernde TransMF Pro Race

Team, bestehend aus den Devils Renat

Gafurov, Martin Smolinski und dem drei-

fachen Weltmeister Nicki Pedersen.

Beim Auftaktrennen in Torun vor knapp

einem Monat siegte das erfahrene Duo,

wobei einige Youngster durchaus für

Überraschungen sorgten.

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